Im "Space-Café" im Jenoptik-Technologiezentrum in Jena-Göschwitz werden Weltraumveteranen und moderne Kamerasysteme, die Bilder von der Erde und den Planeten einfangen, gezeigt. Und wer wissen will, wie Astronautennahrung schmeckt, kann es bei Jenoptik erstmals ausprobieren.
Ein stündlich moderiertes Programm entführt die Besucher aber nicht nur in die Weiten des Weltalls, sondern beispielsweise mit einem Wolkenhöhenmessgerät auch in niedrigere Atmosphären der Erde. Außerdem wird den Besuchern dabei viel Wissenswertes über die Produkte und Technologien von Jenoptik erklärt.
Die sonst gefürchteten Jenoptik-Blitzer sind zwar vor dem Technologiezentrum zur Nahansicht aufgebaut, bleiben aber in dieser Nacht harmlos. Das persönliche "Erinnerungsfoto" in einem DDR-Polizei-Lada zieht ganz bestimmt keinen Bußgeldbescheid nach sich. Auch ein Thermografiebild von kalten Nasenspitzen und glühenden Köpfen, das die VarioCAM® high resolution "schießt", macht sich im Familienalbum bestimmt gut. Und wer seine wahre Größe schon immer wissen wollte, findet die präzise Antwort darauf mit einem berührungslos arbeitenden Laserdistanzmessgerät.
Alle, die gleich vor Ort testen wollen, was sie zur Jenoptik wissen, können beim Jenoptik-Gewinnspiel mitmachen, das zur Langen Nacht der Wissenschaften im Space-Café oder ab heute auch online unter http://www.jenoptik.de/ ausgefüllt werden kann. Fünf Fragen gilt es, richtig zu beantworten, um bei der Endauslosung um 23:45 Uhr im Space-Cafè teilzunehmen. Es locken attraktive Preise.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Stilgerecht, wie es sich für ein Space-Café gehört, bietet Jenoptik echte Astronautennahrung von der NASA an: Neben Brot und Früchten wie Erdbeeren und Pfirsichen steht sogar "Weltraum-Eis" auf der intergalaktischen Speisekarte. Diejenigen, die davon angetan sind, können die eingeschweißten Tüten auch für zu Hause kaufen. Liebhaber von eher normalen "irdischen" Speisen kommen ebenfalls auf ihren Geschmack mit Suppen, leckeren Fleisch- gerichten sowie süßen Nachtischen. Neben sämtlichen gängigen Getränken stehen außerdem verschiedene Cocktails auf der Karte.
Ernst-Abbe-Hochhaus: Laser auf dem Dach - Kinderworkshop im Foyer
Was bei Lasershows angesichts der grellbunten Lichtblitze ansonsten im Verborgenen bleibt, legt Jenoptik bei der diesjährigen langen Nacht offen. In kleinen Gruppen kann man die Laser auf dem Ernst-Abbe-Hochhaus besichtigen und sich darüber informieren, wie so ein Laser eigentlich funktioniert. Laser-Shows programmiert unter anderen die laser event company LEC von Enrico Oswald, der bei der letzten Langen Nacht der Wissenschaften mit Jenoptik-Lasern für Sternstunden über Jena gesorgt hat.
Während sich die "Großen" oben auf dem Dach in Ruhe die Funktionsweise von Lasern erklären lassen, können kleine Besucher der Jenoptik (6 bis 12 Jahre) im Foyer des Ernst-Abbe-Hochhauses das Zusammenspiel von Licht und Farbe ausprobieren. In einem offenen Workshop können sie die Silhouetten Jenaer Stadtbilder "beleuchten" oder auch herausfinden, wie man mit Farbe Strukturen schaffen kann.